Benji

26. Mai 2006

 

Dieses Bild wurde uns heute als Andenken an unsere Anfangszeit übermittelt:

 

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12.02.2003

Liebe Frau Hartmann, 

 

anfang Januar haben Sie mich, Benji, zu einer Familie Kalkbrenner nach Ötigheim vermittelt. Ich muß schon sagen, das war gar nicht so schlecht. Ich fühle mich da nämlich sau-äh hundewohl. Nachts muß ich jetzt auch nicht mehr so oft raus. Schlafen tu ich immer noch vor dem Bett von meinem Herrchen. Drei mal ist es mir gelungen, mich in sein Bett zu schleichen und an seinen Rücken zu kuscheln. Als er es dann gemerkt hat meinte er nur, ich sei ein altes Schlitzohr. Dabei stimmt das gar nicht. Ich bin doch noch nicht alt.  Mit meinem Frauchen war ich jetzt schon 3mal in der Schule. Sie sagt dazu Welpenschule. Sie muß ja auch mal lernen, wie man mit Hunden umgeht. Und wenn sie dann sagt "Sitz" und ich mache das, freut sie sich immer ganz arg, und ich bekomme dann ein Leckerli. Mir gefällt das, weil ich da mit ein paar anderen jungen Kumpels erst mal ein wenig springen und spielen darf. Mit meinem neuen großen Bruder Filou versteh ich mich auch sehr gut. Beim Gassi gehen darf ich jetzt auch schon ohne Leine laufen. Dann können wir richtig miteinander rumtoben. Manchmal schmeißt er sich dann auf den Rücken und ich mich auf ihn drauf. Dann kann ich ihn in den Schwitzkasten nehmen und ihn ins Ohr beißen. Er weiß aber schon, dass das nur Spaß ist. Von wegen Morgenmuffel; den bring ich schon auf Trab. Da muß er einfach durch. Jetzt werde ich aber ganz arg müde . Ich mach jetz ein ausgedehntes Nickerchen und dann auf zu neuen (Un)-taten. Übrigens hat mein Herrchen gesagt, dass wir im Sommer evtl. zu einem Hundetreffen fahren. Hoffentlich klappt das. Ich freu mich schon drauf. Und Filou laß ich auch mitkommen.Viele Grüße auch von meinen Herrschaften. Sie hängen ein paar Fotos von mir und Filou an; hoffentlich kommen die an.  So, jetzt wird aber ein ausgedehntes Weilchen geschlafen. 
Gut's Nächtle (gäääääähn) 

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22.01.2003

Hallo Sundog-Team, 

 

höchste Zeit Zeit, dass ich Ihre email endlich beantworte. Also, Benji hat sich sehr schnell und gut bei uns eingelebt. Er ist ein recht quirliger und munterer Kerl mit der entsprechenden Schlitzohrigkeit, die er mit seinen Augen (und Taten) oftmals zum Ausdruck bringt. Besonders unseren Filou bringt er richtig auf Trab was dieser speziell morgens als sehr lästig empfindet. Er ist nämlich ein richtiger Morgenmuffel. Und dann so ein quietschlebendiger kleiner Racker. Erst um die Schnauze schmusen, und dann blitzschnell ins Ohr beißen. Aber so ist nun mal das Hundeleben. Da muß er einfach durch. Das mit der Stubenreinheit hat sich dann doch wohl mehr als Wunsch erwiesen. In den ersten beiden Tagen hat er sehr viel in die Wohnung gemacht. Große und kleine Geschäfte. Mittlerweile haben wir das so etwas in den Griff bekommen, dass wir spätestens alle zwei Stunden den Tag über mit ihm in den Garten runtergehen. Zum letzten mal nachts zwischen elf und Mitternacht. Dann wieder morgens zwischen drei und vier Uhr, dann so um sieben Uhr und nach acht Uhr kommt sowiso der große Spaziergang durch Wald und Feld. Den Besuch einer Welpen -und Hundeschule haben wir auch schon ins Auge gefaßt. Denn zu einem schönen Hund gehört auch eine gute Erziehung. Auf jeden Fall sind wir glücklich mit ihm und beabsichtigen nicht, ihn wieder abzugeben. Liebe Frau Hartmann, wir wollen uns nochmals recht herzlich bei Ihnen bedanken für Ihre Betreuung und Ihr Vertrauen zu uns, dass Sie es uns trotz vieler Anfragen möglich gemacht haben, Benji kennenzulernen. Vielleicht ist es auch uns vergönnt, uns einmal persönlich kennenzulernen. Nach Aschaffenburg ist es schließlich keine Weltreise. Wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen . 
In diesem Sinne grüßt sie herzlichst 
Ihr Werner K.

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