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Mocca
06. Juni 2005 Hallo Ihr Lieben,
Ich bin es die Aisha (Mocca) aus Albertshausen! Ich weiß, ich bin eine treulose Tomate aber bevor Ihr urteilt hört was bei uns so los war. Von unserem allerersten Urlaub in Frankreich berichtete ich Euch ja ausführlich auch gabs ja Zwischenberichte. Im September planten wir einen Urlaub dieses mal wollten wir in Deutschland bleiben aber was mit Wasser musste schon sein. Wir wollten auf Usedom, wie immer mit Felix unserem lieben Kater, Luise der zickigen Katze, meinereiner - Mutter und Vater FELL. Der Wohnwagen stand vor der Türe, alles gepackt als uns genau drei Tage vorher eine kleine schwarzweiße absolut niedliche Katze zulief. Klar, wir füttern Dorfkatzen und bei uns am Hof ist ein ständiges Kommen und Gehen einfangen kastrieren, aussetzen usw. aber diese kleine Katze war etwas ganz besonderes. Erstens mal war sie dünn wie ein Spargel dann hat sie jegliches Nassfutter verweigert sie hatte absoluten Stress mit den Dorfkatzen und so wurde sie zu einer Fütterung ins Haus gebeten. Ratzifatzi hatte sie einen großen Topf gutes Trockenfutter vertilgt Felix und Luise zur Minna gemacht sich bei Mutter Fell dermaßen eingeschurrt, dass uns übrigen Mitglieder der Familie Fell klar war der Urlaub wird eng für uns! Alle machten sich Gedanken, ob es denn möglich ist mit drei Katzen einem doch schon großen TEENIE Hund einer dicken Mama und einem gutgenährten Papa in einem Wohnwagen (OK ein großer Doppelachser mit vielen leeren Klappen und Höhlen für die Katzen) Urlaub zu machen. Wir waren skeptisch vor allem da wir die neue Katze (Minou) zu dem Zeitpunkt noch gar nicht einschätzen konnten. Aber was solls glaubt es oder nicht wir waren auf Usedom und es gab keine Probleme. Kurz nach dem Urlaub wurden ich und Minou gleichzeitig kastriert. Minou hatte keine Probleme ich musste so arg kotzen tschuldigung aber man kann es nicht anders ausdrücken. Ich habe mir zwei Tage die Seele aus dem Leib gereihert. Im Dezember hatte mein Menschenopa einen Schlaganfall und kam zu uns in der Nähe zu Reha. Meine Oma hat in der Zeit bei uns gewohnt und sie ist sehr allergisch gegen Katzen. Auch dies hat die gesamte Familie Fell gemeistert. Im Winter haben sich auf unserem Hof vier junge Kätzchen, zwei davon ohne Mutter und noch gaaanz klein, eingefunden. Wir hatten Stress hoch drei die kleinen über den Winter zu bringen nachdem ganz klar war INHOUSE sind alle Kapazitäten belegt. Wir kämpften mehrmals mit großen und kleinen Katzenschnupfen medizierten mehrmals täglich und berichten stolz dass alle Katzen die bei uns im Hof fressen den Winter überlebt haben. Ich wurde, nachdem ich eine Hundeschule absolviert hatte, in einem Agility-Kurs angemeldet. Ich habe viel Spaß mit den anderen zu spielen aber um Gottes Willen Agility ist so gar nicht mein Ding. Ich sage immer, wenn meine Menschenmama am Berlin-Marathon teilnimmt mach ich bei dem Scheiß meinetwegen auch mit. Aber zum Spielen geh ich nach wie vor immer noch gerne hin. Ich habe viele ganz tolle Hunde da kennnenngelernt und der Trainer ist sehr, sehr nett. Wir kommen zu Bruno Bruno ist einer der zwei Katzenbabies, die sich ohne Mama bei uns eingefunden haben. Bruno hatte furchtbar Husten. Er hat drei Serien Antibiotikas durchlaufen immer noch hustete er. Kaum waren Oma und Opa wieder zuhause war Bruno im Gästezimmer sozusagen unsere Krankenstation. Bruno war ein DEPP es hat drei Monate gedauert bis er ein kleines bisschen Vertrauen gefasst hat. Er hatte eine schwere Lungenentzündung und brauchte monatelang Betreuung, Liebe und Zuwendung. Nachdem er zutraulich und gesund war wollte er auf keinen Fall sich mit der bösen Welt auseinandersetzen. Der Maiurlaub stand ins Haus ---- ja was tun ob der Wohnwagen auch für vier Katzen, ein inzwischen sehr großer Hund und zwei Erwachsenen die kein Gramm abgenommen haben tauglich ist ----- er ist. Wir waren in Südfrankreich am Mittelmeer und hatten alle Spaß! Eine gute Freundin hat wie immer die Fütterung unserer adoptierten Dorfkatzen übernommen. Wir waren vier Tage vom Urlaub zu Hause, als unser Felix, der direkt an der Haustüre saß, um auf Mama Fell zu warten, durch den Sturz eines Dekorstückes auf der Treppe, dermaßen erschrak, dass er anstatt nach hinten zu springen nach vorne losgeprescht ist und durch die offene Haustüre lief - unser Felix der sich nur in seiner Familie sicher fühlt- der ängstlich ist wir litten waren jedoch sicher, dass er bald wieder da sein würde. Wir hatten nicht mit den jungen Hofkatzen gerechnet die zwischenzeitlich unseren Hof verteidigen. Sie haben unseren Felix vertrieben. Nächtelang liefen meine Eltern durch unser Dorf die Hofkatzen wurden in den Schuppen gelockt und eingesperrt Handzettel wurden verteilt Fenster offengelassen, Katzen-Lebendfallen im Dorf verteilt, Dorfbewohner involviert - die ganze Familie war krank...nach über vierzehn Tagen hat keiner mehr geglaubt, dass wir Felix nochmals sehen würden. Wir hörten seinen Hilferuf jede Nacht stürzten los aber er hat sich einfach nicht getraut. GOTTSEILOBUNDDANK am Mittwochabend saß er an der Bushaltestelle gleich neben unserer Haustüre total abgemagert aber am Leben. MAMA Fell war in der Lage ihn anzulocken im MAMAGRIFF zu packen und ins Haus zu tragen. Wer glücklicher war, Felix, wir, die Nachbarn wir wissen es nicht. Also - Ihr seht bei uns war die Hölle los nochmals bitte habt Nachsicht mit mir.
Alles Liebe und Gute Aisha mit Familie
01. August 2004 Hallo meine Freunde!
Ich bin es wieder, die Aisha aus Bad Kissingen. Wir wollten nur mal Nachfragen wie es Euch allen so geht - vor allem würden wir uns über Rückmeldung von meinen Geschwistern freuen. Eigentlich war mein Name Mocca und ich wurde am 8. Mai diesen Jahres nach Bad Kissingen gebracht. Mir geht's gut - eigentlich blendend. Ich bin jetzt Schultermaß - bitte nicht erschrecken - 62 cm groß. Seit 6 Wochen haben wir einen privaten Hundetrainer engagiert. Ich habe schon sehr viel gelernt - habe aber Schwierigkeiten meinen 'kleinen' Sturkopf nicht durchsetzen zu können. Obwohl der Trainer unglaublich streng mit mir ist, liebe ich ihn sehr. Bald gehen wir wieder in den Urlaub - dieses Mal wollen wir die Ostseeküste Deutschlands unsicher machen. Eigentlich doof - denn letztes Mal habe ich französisch gelernt. Wollte es wieder praktizieren. Na ja - vielleicht nächstes Jahr. Mit meinen 'housecats' habe ich nicht nur Frieden geschlossen. Wir sind das absolute 'dream team'. Wir lieben uns regelrecht. Sogar die recht zickige Luise ist mein heimlicher Schatz. Also liebe Geschwister - bitte meldet Euch. Vielleicht essen wir mal einen Döner.
Alles Liebe und viele Grüße
10. Juni 2004 Bonjour,
Je m` apelle A i s h a, j´`habite à Bad Kissingen. Gell da staunt Ihr! Wie Ihr wißt, war ich ja an der Atlantik- küste im Urlaub Camping mit 2 Katzen und meinen Eltern gaaanz doll wirklich. Laßt Euch berichten wie es mir seit meiner Einbürgerung in Franken erging: Also, gleich am ersten Montag ging`s natürlich zum Onkel Doc. Impfen, chippen, untersuchen, entwurmen und lauter so ein Shitkram..., na ja, der Doc is ok aber ansonsten hat mir die Prozedur überhaupt nicht gefallen. Aber meine Alten haben mir erklärt, daß dies wichtig ist - ich wills mal glauben! Also ich hab` mich gleich in der ersten Woche mit Kühen und Kindern anfreunden müssen war auch gleich mit zur Arbeit und habe unsere Mitarbeiter kennengelernt. Lauter wirklich nette Mädels, die sich sehr gefreut haben, daß wieder ein Hund mit zur Arbeit kommt. Das einzige Problem, das ich damals hatte, war durch eine große Glastüre zu laufen. Ich hab ganz schön gezickt! Am dritten Tag ging meine Mama mit mir einkaufen. Ich durfte kurz im Fahrzeug warten damals war es natürlich noch sehr kühl. Wir haben ein ziemlich großes Auto. Mir war langweilig, also hab` ich mich ein bißchen versteckt! Ich sag Euch meine Alte ist beinahe ausgeflippt die hat gedacht, sie hat die Türe aufgelassen und ich wurde geklaut oder ich bin durch einen Spalt von 5 cm durch die Scheibe im Auto verschwunden. Dabei sichern die mich wie Fort Knox! Auf jeden Fall sagt meine Mama heute noch, dass ich sie Jahre ihres Lebens gekostet habe so`n Quatsch! Am frühen morgen unserer Abreise habe ich die schmerzliche Begegnung mit unserem Gastigel machen müssen. Anscheinend wird hier seit zwei Jahren so ein dicker Igel mit durchgefüttert, der vor nichts und gar nichts Respekt hat. Mann, hat der mich erschreckt. Ich hab um vier Uhr morgens die gesamte Nachbarschaft mit meinem Geschrei geweckt.Ich war wie ein Engel während der Fahrt von immerhin 1234 km nach Noirmoutier, wo unser Wohnwagen stand. Ich lag in meinem Bett und habe die meiste Zeit geschlafen. Unser Kater Felix wollte erst nicht mit in den Urlaub und hat ein bisschen Theater gemacht, aber nach ein paar Kilometern hat er sich auf den Schoß von Mama gelegt und war auch ausgesprochen brav. Beim Aufbau wollte ich mithelfen und hab mich so um die Leiter gewickelt, dass das blöde Ding auf mich fiel. Ich habe so laut gebrüllt, dass der gesamte Campingplatz zusammengelaufen ist. Weh getan hab ich mir nicht nur jämmerlich erschrocken! Gleich danach brachten mir zwei nette Franzosen ein großes Stück französisches Boeuf pour le Chien sagten sie. Ich hab´s wirklich gerne gegessen hatte aber am nächsten Tag leider Dünnpfiff und mir war schlecht! Wieder was gelernt.Jeden Tag gingen wir in ALLER Herrgottsfrüh ans Meer und spielten mit unserer Hunde-Frisbyscheibe. Leider verschoß sich mein Paps und das Frisby landete hinter einer unendlich großen Mauer. Wir waren alle sehr traurig. Deshalb kauften wir ein ganz tolles Baballi stellt Euch einen Tennisball mit Riemen vor den man ganz toll schleudern kann. Eines Morgens fiel der Ball ins Meer und meine Mama zog die Schuhe aus um dem Ball hinterher zulaufen. Ich hab ihr natürlich den Schuh nachgebracht und ins Meer geworfen kam irgendwie nicht gut an versteht Ihr das? Ich habe viel gelernt kann schon am Fahrrad laufen, am Kickboard mitspringen und wie Ihr oben gesehen habt ein paar Brocken französisch hab ich auch aufgeschnappt. Ich habe in drei Wochen sieben Kilo zugenommen bin aber immer noch gertenschlank ich bin nur gaaaanz gross geworden. Also wollte eigentlich nur kurz schreiben, dass wir wieder da sind aber es war so viel zu berichten.
Macht´s gut und viele liebe Grüsse Aisha
Bad Kissingen
Aisha T. An
alle meine Freunde von Sundogs
Halloooo Guten MOOORGEN. Wollte nur kurz melden was mir seit gestern alles passiert ist. Gestern hieß ich Mocca kaum waren wir in meinem neuen Zuhause beschlossen meine neuen Menscheneltern einfach kurzerhand mich AISHA (mit Betonung auf i ) zu nennen. Die haben wohl mal gehört, daß ein Hundename zzzzzischen soll - damit man bei der Erziehung besser auf seinen Namen hört..... wir werden sehen wer den längeren Atem hat: Also- gleich bei der Autofahrt hab ich meine neue Mama erstmal tüchtig angschi......, anschließend sofort ins Auto gepinkelt und mich übergeben. Dann hab ich mich hingelegt und ein schlaues Schläfchen gemacht. Zuhause nähte mir meine Mama ein schönes rotes Halsband das eine war nämlich viel zu klein und ein anderes von meinem Vorgänger war zu groß. Also haben wir in das zu große einen Abnäher eingenäht und sofort gingen wir an der Leine in den Garten wo ich auch gleich nochmal gepinkelt habe. (Ich denke es war die Aufregung). Meine zwei anderen vierbeinigen Hausbewohner (Felix und Luise) gehen noch ein bißchen auf Distanz - na ja es sind ja nur doofe Katzen! Zu fressen gab es Welpen Dose gemischt mit Welpen Trockenfutter MMMMMMMMMM! Wir waren schon gestern abend Gassi an der Leine durchs Dorf und ich wurde sehr gelobt. Ich zicke kein bißchen und laufe schön und gerne mit. Geschlafen hab ich im Obergeschoß in meinem neuen Bett mit Kissen und Decke am Fußende meiner Eltern. Sogar laut geschnarcht soll ich haben! Geweint habe ich kein bisschen! Um 3 Uhr mußte ich Pipi leider waren meine Eltern nicht schnell genug und es ging auf den Teppich! Macht nichts der riecht sowieso noch nach meinem Vorgänger Balou. Um 6 Uhr gingen wir Gassi . Und es war mir sehr peinlich, da meine Eltern nur im Schlafanzug und Jacke bekleidet durchs Dorf zogen.. Gottseidank kennt mich hier noch niemand. Ausserdem möchte ich mich beschweren 6:00 Uhr - die haben doch einen Schuß ... mit der frühen Aufsteherei muß bald eine Ende geschaffen werden ich bin ja sooooo müde. Um 10 Uhr waren wir nochmals Gassi. Wir suchten eine Welpengruppe haben aber bis jetzt noch nichts gefunden. Gebadet habe ich auch schon ich war ganz lieb und jetzt rieche ich lecker wie ein Primelchen! Jetzt liege ich in einer offenen Box auf einer schönen Auflage im unteren Gang und diktiere diesen Brief. Ich wollte Euch nur mitteilen, daß ich soweit zufrieden bin und denke daß ich die zwei Alten bald um die Pfote gewickelt habe und auch dementsprechend dressiert. Euch vielen vielen herzlichen Dank dicke Bussis - und ich freue mich schon wenn ihr mich besuchen kommt. Wir werden selbstverständlich für Euch und Sundogs bei netten Menschen versuchen Sympathien zu werben. Wie schon erzählt wir fahren am Donnerstag in den Urlaub mir wurde gesagt, daß ich in der Prägungsphase einfach alles machen muss! Na dann....... Grüße
P.S.:...nach Diktat verreist |