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Ein Hündchen wird gesucht, das weder murrt noch beißt,
zerbrochne Gläser frisst und Diamanten scheißt.

...

Johann Wolfgang von Goethe

 

Die meisten unserer tierischen Bewohner kommen aus dem Süden Europas, d.h. sie haben eine längere (zumeist Flug-)reise hinter sich. Um sich vom „Jet-lag“ zu erholen, erste Schritte auf deutschem Boden zu gehen und alle anfänglichen Probleme und Problemchen zu überwinden, kommen daher alle unsere Schützlinge zunächst zu uns – eine Direktvermittlung am Flughafen bzw. direkt nach der Ankunft findet bei uns nicht statt.

 

Wir möchten unsere Tiere gut kennenlernen, um Ihnen zu helfen, den passenden Kameraden zu finden – dazu gehört auch ein ausgiebiges „Beschnuffeln“ in vertrauter Umgebung. Daher können sie unsere Tier jederzeit gerne nach Voranmeldung besuchen – feste Öffnungszeiten haben wir nicht.

 

Unser Team betreut ständig ca. 10 Hunde, aufgeteilt in 3 Kleingruppen – Welpen oder kranke Tiere können separat untergebracht werden.

 

Begleiten sie uns nun auf einem Rundgang durch unser Gelände!  

 

Hi!

Mich solltet ihr eigentlich kennen – wenn nicht ward ihr sicher noch nicht bei uns in Hollnich, richtig? OK, ich stell mich vor, ich bin Ronny, ich wohne hier weil ich mich weigere auszuziehen…mehr muss ich nicht sagen, könnt ihr alles unter „Patenschaften“ lesen. Da ich mich hier am besten von allen auskenne, zeige ich euch nun unser Zuhause! Kommt mit!

 

Herzlich Willkommen!

 

Der Zweibeiner auf dem Bild ist Rebecca, sie gehört hier zum Inventar und steht mit einem unserer Ex-Bewohner, Mandy (Viele Grüße Mandy, ich war total verliebt….*räusper*) vor dem Eingang unseres Hundestalls

 

Ja das bin ich, unverkennbar – ich stehe auf meiner Hütte – und meistens liege ich darauf, drinnen…hm, nur wenn ich beleidigt bin eigentlich. In meinem Apartment gibt es Sessel und Sofa – hier dürfen nur wir „zivilisierten“ leben, alle Rouwdys müssen mit etwas mager ausgestatteten Zimmern vorlieb nehmen. Ich habe immer ein oder 2 Mitbewohner, auch die anderen leben in so kleinen Gruppen – allein wohnt aber niemand, das wäre echt zu öde!

Das ist meine Rebecca in Apartment 1 – sie sitzt mit meinen Kumpels auf den Hütten, klar, bessere Aussicht ;-)

Hier sind wir im Gang, der vor unseren 3 Zimmern Apartments vorbeigeht, hier wird Futter zubereitet (…beim Gedanken daran bekomme ich Magenknurren…wie spät ist es denn?....). auf einer tafel steh wer schon spazieren war und wer nicht, welche Medikamente wir bekommen und welches Futter. Sehr praktisch für die Zweibeiner!

Das ist das beste: unser neuer großer Auslauf – seit   einem Jahr haben wir 4-beiner die Möglichkeit, uns n      nach Herzenslust in einem eigenen Garten auszutoben (uns unsere 2-beinige Chefin Uli hat endlich die Chance ihr Gemüse im Bett großzubekommen!)

 

Tolle Sache, und wie ihr auf den folgenden Bildern seht machen wir hier oft ne große Hundeparty…  

Im Winter sehen manche Hundekumpels total sch… aus, sie bekommen alberen Mäntel an – aber wenn man als echter Spanier in den deutschen Winter kommt, hat es auch seine Vorteile.

Wir halten uns draußen mitsportlichen Aktivitäten (Schlitten fahren, Nachlauf) warm, drinnen rutschen wir etwas enger zusammen, das hält warm

Tara…die mit dem schicken blauen Mantel…auch eine meiner Liebschaften (…was ein Mist auch daß ich schon so lange kastriert bin…)

 

Ich persönlich liebe übrigens den Schnee - …Matsch und Regen auch, ich bin hier im Hunsrück also goldrichtig ;-)

Auch wenn wir nicht so viel mit der „Huftierabteilung“ zu tun haben, sei der Vollständigkeit wegen auch das Zuhause der zum Haus gehörigen Pferde gezeigt…wobei die den ganzen lieben langen Sommer sich auf der Weide die Sonne auf den Bauch scheinen lassen (Pferd müsste man sein….)

Gehen wir also mal nach drinnen (darf ich heute mal ausnahmsweise…), denn da sind nur die kleinen oder „Invaliden“ Kumpels zu finden.

 

Es gibt für solche Notfälle eine Krankenstation mit Quarantänebox, wir haben ein riesiges Lager für Handtücher und Decken (ich geb’s zu, wir machen ja auch genug kaputt!) und alles was „Hund“ so braucht.

und schon sind wir im Büro angekommen, Uli beherrscht hier das Chaos, und ihre eigenen Hunde helfen fleißig bei der Büroarbeit, wie hier z.B. Chilly, sie sortiert das Altpapier!

Hier seht ihr zum Abschluß noch einen Teil unseres Vorstands bei der Arbeit – sie nennen es Vorstandssitzung  und lümmeln mit ein paar Hunden auf dem Boden rum, trinken Wein und geben schlaues Zeug von sich!

Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich, und würde mich tierisch freuen, euch persönlich in Hollnich die „Pfote“ zur Begrüßung reichen zu dürfen (war das jetzt nicht klasse gesagt?)

 

Euer Ronny

(P.S. rechts wieder mal ich bei einem meiner täglichen Spaziergänge durch den schönen Hunsrück!)

 

 

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